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Traditioneller Bogenbau und traditionelles Bogenschießen

Eine Methode der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Aus einem rohen Stück Holz einen funktionstüchtigen Bogen zu fertigen ist ein sehr spannender Prozess und immer auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit.

Bogenbau, Pfeilbau und traditionelles Bogenschießen bieten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein hohes pädagogisches Potenzial. Während bei der Fertigung Durchhaltevermögen, handwerkliches Geschick und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit gefördert werden können, erfordert das Bogenschießen selbst Verantwortungsbewusstsein, Konzentration und innere Ruhe.

Intensive pädagogische Beziehung entstehen und können für eben diese Entwicklungsziele genützt werden. Darüber hinaus haben Bogenbauen und Bogenschießen einen archaischen Symbolgehalt, aus dem sich metaphorisch Lebenseinstellungen ableiten lassen.

Das Angebot richtet sich an Pädagog/innen, die die erforderlichen Grund- lagen des traditionellen Holzbogenbaus erlernen wollen, um sie in ihre pädagogische Arbeit umzusetzen.

Holzhandwerkliche Grundkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Inhalte

  • Bau eines Bogens aus massiver Esche oder Ulme

  • Herstellung einer Sehne, Pfeilbau

  • Einführung in das traditionelle Bogenschießen inklusive notwendiger Sicherheitsaspekte

  • Vermittlung pädagogischer Inhalte beim Bogenbau und Bogenschießen

Zielgruppe 

Pädagogische Fachkräfte und Mitarbeiter/innen aus Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule.

Seminarort: Caritas- Kinderdorf Marienstein, Eichstätt

Verantwortlich: Manfred Huber

Referent

Walter Heller, Schreiner, Arbeitserzieher, Erlebnispädagoge ZQ. Im Caritas- Kinderdorf Marienstein zuständig u.a. für erlebnispädagogische Projekte wie Boots- und Bogenbau.

Beginn: Dienstag 6. April 2010 11:00 Uhr

Ende: Freitag 9. April 2010 15:00 Uhr

Beitrag: 395 Euro (inkl. U/V und sämtlicher Materialkosten von ca. 80 Euro)

 

 

 

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