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„Halbe
Hemden – Ganze Kerle“
Selbstbehauptungs-
und
Identitätstrainings in der Jungenarbeit
In
der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit stehen Jungen ganz oben. Eini- ge machen
Probleme, doch sie haben auch Probleme, was jedoch nicht immer wahrgenom- men
wird. Die vorgegebenen traditionellen männlichen Rollenmuster bieten hier nur
wenig Handlungsspielraum für mehr alternative Lösungsstrategien. Wie können
sich Jungen vor Übergriffen und Grenzverletzungen besser und wirkungsvoller schützen?
Mehr Karatetrai- nings? Mehr Kickboxveranstaltungen? Oder bewusste Förderung
ihrer sozial- kognitiven, kom- munikativen und emotionalen Kompetenzen, damit
sie in Konfliktsituationen frühzeitiger und angemessener für ihre seelische
Integrität und körperliche Unversehrtheit sorgen können?
Zunehmend
werden aus diesem Grund identitätsunterstützende
Bildungs- angebote für Jungen und junge Männer mit dem Ziel angeboten, ihnen
eine Entlastung von stereotypen Männlichkeitsbildern nahe zu bringen und die
Mannigfaltigkeit der männlichen Identitätsentwicklung in den Mittelpunkt bzw.
ihnen zur Verfügung zu stellen.
Inhalte
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Grundlagen
Sozialisation oder „wie kommt die Männlichkeit in den Jungen?“
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Reflektion
der eigenen Haltung zu Männlichkeiten
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Methodische
Kompetenzen des Jungenarbeiters erweitern
Ziele
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Positionierung
der eigenen männlichen (Vorbild)Rolle
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Entwicklung
von Vorstellungen zum Thema „Männlichkeitserziehung“
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Persönliche
Erfahrung unterschiedlicher Methoden
Methoden:
Input, Biographische Reflektion, Übungen selbst erfahren
Zielgruppe:
Männliche Fachkräfte, die pädagogisch mit Jungen arbeiten
Verantwortlich: Albert Fußmann
Referenten
Bernd
Drägestein, Dipl.- Sozialpädagoge, Gendertrainer
Walter Hinz, Dipl.- Sozialpädagoge, Gendertraner
Beginn:
Mittwoch 21. April 2010 11:00 Uhr
Ende:
Freitag 23. April 2010 13:00 Uhr
Beitrag:
148 Euro
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