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Konfrontative
Gesprächsführung als Methode zur Aufarbeitung gewalteskalierter Situationen
(Grenzen
setzen mit Herz II)
Gewaltvorfälle
erfordern eine pädagogische Aufarbeitung, um die Spirale von Gewalt und
Gegengewalt zu unterbrechen. Pädagogische Fachkräfte geraten hier oft an ihre
Grenzen, weil Täter/innen mit massiven Rechtfertigungs- - und
Neutralisierungstechniken die wirkliche Auseinandersetzung mit ihrem
Fehlverhalten verhindern. Hier heißt es "Grenzen setzen mit Herz".
Zentraler Inhalt der Fortbildung ist das Einüben der Konfrontativen Gesprächsführung
mit dem Ziel, echtes Opfermitleid zu erzeugen und eine tragfähige Wieder-
gutmachung
einzuleiten. Denn: eine konsequente Tat- Aufarbeitung ist das Nadelöhr einer
sich nicht wiederholenden Gewaltspirale.
Inhalte
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Üben
des ersten "Täter- Opfer- Gesprächs" in der Tataufarbeitung
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Rechtfertigungs-
und
Neutralisierungstechniken: wie kann man dem pädagogisch erfolgreich
begegnen?
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Üben
verschiedener Methoden und Techniken der
konfrontativen Gesprächsführung
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das
"stützende Opfergespräch" üben
Ziele
Mit
Hilfe von Wissen über Rechtfertigungs- und Neutralisierungstechniken von Täter/innen
gewinnen die Teilnehmenden eine bessere Einschätzung
und größere Hand- lungssicherheit in konkreten Situationen. Sie lernen Ansätze
der Gewaltaufarbeitung kennen und üben die konfrontative Gesprächsführung
ein. Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich auszuprobieren und eine
konfrontative pädagogische Grundhaltung (weiter) zu entwickeln.
Methoden:
Fachlicher Input, Fallarbeit, Rollenspiele, Übungen
Zielgruppe
Pädagogische
Fachkräfte der offenen und schulbezogenen Jugendarbeit und Jugendhilfe
Verantwortlich:
Ina Benigna Hellert
Referent
Christoph
Budde, Dipl.- Sozialpädagoge (FH), Anti- Aggressi- vitätstrainer®,
Familientherapeut (VFT)
Beginn:
Freitag 18. Juni 2010 11:00 Uhr
Ende:
Sonntag 20. Juni 2010 13:00 Uhr
Beitrag:
160 Euro
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