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"Mach doch, was DU willst!" Life/Work- Planning – die andere Methode zur Berufsorientierung für Jugendliche

Die Ausbildungswege werden stetig komplexer: Jugendliche haben zwar immer mehr Möglichkeiten, die Orientierung wird aber auch zunehmend schwieriger. Zudem haben viele Jugendliche keine klare Vorstellung über die eigenen Kompetenzen und Interes- sen.

Statt Jugendliche so lange und intensiv zu "trainieren", bis sie zu mögli- chen Berufen passen, ermöglicht das Verfahren "Life/Work- Planning" (L/WP) jungen Men- schen, die eigene Berufsplanung ressourcenorientiert und selbständig anzugehen. Im Mittel- punkt stehen die Fragen "Was kann ich und was passt zu mir?", "Wie entwickle ich meine berufliche Zukunftsvision?" und "Wie überprüfe ich meine Ideen?"

Darauf aufbauend lernen Jugendliche mit L/WP, Kontakte zu Berufsprakti- ker/innen herzustellen und in Gesprächen und Vor- Ort- Recherchen die Vorstellungen auf Zukunftstauglichkeit zu überprüfen. Sie konkretisieren ihre Zielvorstellungen und finden Ideen, die ihnen wirkliche Perspektiven bieten.

Die Übungen und Methoden des L/WP vermitteln Lösungsstrategien, die sich ein Leben lang anwenden lassen: bei einer Erstentscheidung, bei Berufs- oder Studien- fachwechsel und bei späterer Stellensuche.

Inhalte

  • Einführung in das Verfahren Life/Work- Planning

  • Methoden zur Interessensbereichsklärung

  • der "Ausgehtag": Sinn, Ziel und praktische Umsetzung durch Besuche von selbst gewählten Betrieben und Auswertung der Erfahrungen

  • Struktur und Dokumentation von Informationsgesprächen

  • Übertragbarkeit auf die Beratungsarbeit

Ziele 

  • Grundlagen einer alternativen Berufsberatung kennen lernen 

  • mit Hilfe geeigneter Methoden zur Interessensbereichs- klärung Jugendliche unterstützen können, einen ihnen entsprechenden Berufswunsch und - weg zu finden 

  • Jugendliche anleiten können, effektive Vor- Ort- Recherche durchzuführen

Life/Work- Planning wurde in den 1960er Jahren von dem amerikanischen Arbeitswissenschaftler Richard Nelson Bolles entwickelt, um jede Person in die Lage zu versetzen, die eigenen Fähigkeiten und Interessen zu bestimmen und einen Beruf zu finden, der zufrieden macht. Das Verfahren wird in den USA flächendeckend an Schulen unterrichtet.

Methoden

Impulsreferate, Übungen, Gruppenarbeit, praktische Erprobung des Ausgehtages

Zielgruppe

Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendliche in der Phase der Berufsorientierung kompetent und ressourcenorientiert begleiten möchten

Verantwortlich: Ina Benigna Hellert

Referentin

Julia Glöer, zertifizierte Berufsbegleiterin und L/WP- Trainerin, Coach, Hamburg

Beginn: Montag 28. Juni 2010 11:00 Uhr

Ende: Donnerstag 1. Juli 2010 16:00 Uhr

Beitrag: 210 Euro

 

 

 

 

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