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Wenn eine/r untergeht - Wahrnehmung und Umgang mit Mobbing

(Grenzen setzen mit Herz III)

Der Übergang vom harmlosen Necken zum bewussten Mobbing als spe- zifische Form sozialer Ausgrenzung eines einzelnen Opfers ist meist schleichend. Da Drangsalierte zwar chancenlos, aber nicht immer wehrlos sind, können die Bösartigkeiten, denen sie ausgesetzt sind, je nach persönlichem Verhaltensmuster zu heftiger Gegenwehr führen. Opfer von Mobbing sowie unbeteiligte Gruppenmitglieder leiden unter den permanen- ten Diskriminierungen - die Folgen sind nicht selten sozialer Rückzug, begleitet von psychoso- matischen Erkrankungen.

Mobbing ist besonders problematisch, weil die betroffenen Jugendlichen stark in ihrer Entwicklung gefährdet werden: als "Opfer" fehlt ihnen die in ihrem Alter wichtige Anerkennung Gleichaltriger und als "Täter/in" lernen und trainieren sie, ihre eigene Position auf Kosten von Schwächeren zu stärken. Eine genau geplante, gezielte Intervention aus der Erwachsenenwelt kann eine Mobbingsituation auflösen.

Inhalte

  • Professioneller Umgang mit Opfersituationen

  • Erkennen von Strategien der Täter/innen

  • Die Methode der Konfrontativen Mobbingintervention als Erweiterung von "no blame approach"

  • Das Instrument der "Tatfolgenkonferenz"

Ziele

  • Hintergrundwissen und konkrete Handlungsschritte im Umgang mit Mobbing bekommen

  • Sicherheit im Erkennen von Mobbing und den zugrundeliegenden gruppendynamischenProzessen gewinnen 

  • Gezielte Interventionen üben

Methoden: Kurzvorträge, Gruppenarbeit, Rollenspiele, Fallarbeit 

Zielgruppe 

Pädagogische Fachkräfte der offenen und schulbezogenen Jugendarbeit und Jugendhilfe sowie Lehrer/innen

Verantwortlich: Ina Benigna Hellert

Referent 

Christoph Budde, Dipl.- Sozialpädagoge (FH), Anti- Aggressivitätstrainer®, Familientherapeut (VFT)

Beginn: Mittwoch 27. Oktober 2010 11:00 Uhr

Ende: Freitag 29. Oktober 2010 13:00 Uhr

Beitrag: 160 Euro

 

 

 

 

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