Abstract von Stephan Eiser:
Aktivierung von Schlüsselkompetenzen von jugendlichen Auszubildenden durch Theaterarbeit
Die Grundidee ist, Jugendliche in Ausbildung durch Spiele, Methoden und Techniken der Theaterarbeit in der Entwicklung ihrer Selbst- und Sozialkompetenzen (Schlüsselkompetenzen) zu unterstützen.
Primäres Ziel ist, mögliche Konflikte in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb zu vermeiden oder mit entstehenden Konflikten bezüglich aller beteiligten sozial verträglicher umzugehen (positives Konfliktlösungsverhalten).
Die Entwicklung der Teamfähigkeit hat dabei einen hohen Stellenwert.
Die Vorgehensweise gestaltet sich folgendermaßen: anhand von den Kursteilnehmern ausgesuchten Problemsituationen aufgrund von persönlichen Erfahrungen in Ausbildungsbetrieb und Schule sollen dazu Lösungen gefunden werden. Dieser Prozess der szenischen Problem- und Lösungsdarstellung gestaltet sich über Rollenspiele und Improvisationen, als Basis zukünftiger eigener Entwicklungsarbeit.
Die Auszubildenden im Alter von 15 –20 Jahren sollen im Extremfall nicht deswegen ihren Ausbildungsplatz gefährden oder verlieren, weil es ihnen nicht gelungen ist, die Beziehung zu Schulkollegen, Lehrern, Mitauszubildenden und Vorgesetzten erfolgreich zu gestalten.
Theaterarbeit stellt einen geschützten und kreativen Rahmen zur Verfügung, um eigene Wahrnehmungen und Verhaltensweisen in Bezug zur Gruppe bewusst reflektieren, hinterfragen und verändern zu können.
Ziel ist ein konstruktives Miteinander in der Theatergruppe, um positive Erfahrungen auf die Alltags-, Schul- und Berufswelt übertragen zu können.
Kontakt: stephan.eiser@web.de