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Weiterbildung Budopädagogik

7. Lehrgang 2011 - 2013

Die Budo-Pädagogik hat sich in den letzten Jahren als körper-, bewegungs- und erlebnisorientierte Methode in pädagogischen und therapeutischen Handlungsfeldern, aber auch im Bereich des Coachings von Mitarbeitern/innen und Führungskräften in  sozialen Einrichtungen und in Wirtschaftsunternehmen etabliert. Sie zielt vor dem Hintergrund eines an den traditionellen Weg-Künsten (Do) orientierten Schulungssystems und Lernprinzips auf persönliches Wachstum, Ich-Stärkung, Körperbewusstsein,  Selbstbeherrschung und pro-soziales Verhalten.

Die Grundlagen der Budo-Pädagogik sind

  • die Theorie und Trainingspraxis der fernöstlichen Kampfküste als Medium der Erziehung

  • die Verknüpfung mit aktuellen Forschungsergebnissen  aus den Fächern Sozial-, Sport- und Sonderpädagogik sowie deren Nachbargebieten der Lern-, Entwicklungs- und  Klinischen Psychologie

  • in der Praxis erprobte bzw. evaluierten Modellprojekte,  insbesondere mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, mit männlichen Jugendlichen im Strafvollzug und Kindern und Jugendlichen in der Psychiatrie

Ziele

Vor diesem fachlichen und praxisorientierten Hintergrund  befähigt die Weiterbildung zur Budo-Pädagogin/ zum Budo- Pädagogen:

  • im Medium der Kampfkunst zielgruppen- bzw. einrichtungsbezogene Konzepte/Projekte zu entwickeln

  • die Lernprozesse je nach Zielgruppe methodisch-didaktisch zu strukturieren und zu reflektieren

  • durch zwei Praxisseminare in der Kampfkunst-Akademie in Stade, durch Referenten aus ausgewählten Praxisfeldern und durch die Begleitung der entstehenden Praxisprojekte der Teilnehmer/innen den eigenen Transfer in die berufliche bzw. sportliche Praxis systematisch zu planen

Das entsprechende Fachbuch .Budopadaqoqik" ist auf der Basis dieser seit über 1 0 Jahren stattfindenden Weiterbildung entstanden. Es ist über das Institut zu beziehen. 

Inhalte 

  • Budo-Theorie und -Geschichte

  • Budo-spezifische Trainingslehre

  •  Chancen und Grenzen der Verbindung europäischer und  asiatischer Bildungstraditionen

  • Budo im Kontext sportpädagogischer, sozialpädagogischer, therapeutischer Konzepte

  • Entwicklung und Begleitung von zielgruppenorientierten Budo-Angeboten 

Struktur

250 Unterrichtsstunden, verteilt auf 9 Seminareinheiten von 3 -5 Tagen, meist an Wochenenden, Selbststudium, Referate, Facharbeit, Abschlusskolloquium.

Beginn: 09.-11.12.2011

Ende : 26.-30.6.2013

 

Veranstalter:

  • Institut für Jugendarbeit Gauting des BJR

  • Institut für Budo-Pädagogik, Stade 

Zertifikat

Der erfolgreiche Abschluss wird durch das Institut für Jugendarbeit und das Institut für Budo-Pädagogik zertifiziert.

Zielgruppe

Sozialpädagogen/innen, Erzieher/innen, Heil- und Sonderpädagogenlinnen, Sportlehrerlinnen, Psychotherapeutenlinnen, Physiotherapeuten/ innen möglichst mit Budo Kenntnissen, erfahrene Kampfkunsttrainerlinnen im Bereich Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendhilfe, Verantwortliche in der Verbands- und Vereinstätigkeit

Verantwortlich: Manfred Huber

Fachliche Leitung/ Organisatorische Kursbegleitung

Jörg-Michael Wolters, Dr. phil., Erziehungswissenschaftler, Karate- Do-Lehrer Melanie Moosbuchner, Dipl.-Psychologin, Trainerin und Erlebnispädagogin 

Kosten

Die Gesamtkosten betragen 3.800 Euro (inklusive Unterkunft und Verpflegung) zahlbar in fünf Raten. Für Teilnehmerinnen aus der Jugendarbeit in Bayern (§§ 11 bis 14 KJHG) reduziert sich der Betrag auf 3.500 Euro. Sollte Einzelzimmergarantie (die nur in Gauting, nicht aber in Stade möglich ist) gewünscht werden, erhöhen sich die Kosten um 128 Euro auf 3.928 Euro.

Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen unter tierling@institutgauting.de

Beratung unter huber@institutgauting.de oder Tel: 089/893233 - 12