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Genderpädagogik

4. Lehrgang

Die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen konsequent zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und geschlechtsbezo­gene Angebote zu entwickeln und zu verbreiten, ist seit 1990 ein gesetzlich verankerter Auftrag der Kinder­und Jugendhilfe (§ 9 KJHG). Koedukation erfordert die Integration von geschlechts­homogener Mädchen­und Jungenarbeit unter dem Leitbild: Gleichwertigkeit in der Differenz.

Ziele 

  • Erwerb von entsprechenden Schlüsselqualifikationen und Handlungskompetenzen

  • Effektiver Umgang mit Instrumenten der neuen Steuerung und Qualitätssicherung

  • Mehr Handlungsfähigkeit zum Abbau von Machtgefälle in Geschlechterverhältnissen

  • Kreatives Umsetzen von Modellprojekten in die eigene Praxis

Inhalte

  • Qualifikations- und Innovationsbedarfe

  • Geschlechterverhältnisse, Lebenswelten und Identitäten

  • Körperlichkeit und Sexualität

  • Gewaltstrukturen und Prävention

  • Interkulturalität in Geschlechterverhältnissen

  • Standards und Strategien für eine nachhaltige Praxisinnovation

Kooperation 

Kontakt­und Informationsstelle für Mädchenarbeit der IMMA, das Stadtjugendamt München, die Staatliche Hochschule München, „Der PARITÄTISCHE in Bayern“ und das Pädagogische Institut der Stadt München

Verantwortlich: Albert Fußmann 

Leitung: Hanne Güntner (IMMA), Tilo Klöck (HS München)

Der Start des vierten Lehrgang dieser Zusatzausbildung ist ab Mai 2010 geplant

Ausschreibungsunterlagen unter tierling@institutgauting.de

 

 

 

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