Motivierende Gesprächsführung als präventives Beratungskonzept in der Jugendarbeit

Montag, 2. Mai 2016 | 11:00 Uhr bis
Mittwoch, 4. Mai 2016 | 16:30 Uhr

Pädagogen/innen werden immer wieder von Jugendlichen um Rat gefragt. Die Themenpalette ist dabei vielfältig und reicht von Schule und Ausbildung über Suchtmittelkonsum und Elternhaus bis hin zu finanziellen Schwierigkeiten. Motivierende Gesprächsführung ist eine Methode zur Unterstützung Jugendlicher bei Entscheidungsfindungen und Verhaltensänderungen. Dabei respektiert sie Ratsuchende mit ihren Zielen und akzeptiert Ambivalenz als normale Phase: Motivation ist damit keine Voraussetzung, sondern wird mit dem/der Ratsuchenden auf Basis ihrer Wünsche und Sehnsüchte im Beratungsgespräch entwickelt.

Inhalte

• Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung nach Miller und Rollnick
• das Modell der Verhaltensänderung nach Prochaska und DiClemente
• praktische Erprobung: aktives Zuhören, offene Fragestellungen, mit Widerstand umgehen, Eigenmotivation fördern, Ziele klären
• Übertragung auf verschiedene Arbeitsfelder und Gesprächssituationen (insbesondere auch zum Suchtmittelkonsum)

Ziele

Das Seminar vermittelt und übt die zentralen Elemente der Motivierenden Gesprächsführung, um sie in Beratungs- und Gesprächssituationen mit Jugendlichen einsetzen zu können.

Methoden

Kurzvortrag, Gruppenarbeit, Übungen, Diskussion

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