Sicher handeln in gewaltbesetzten Situationen

Grenzen setzen mit Herz – Konfrontative Pädagogik

Mittwoch, 23. November 2016 | 11:00 Uhr bis
Freitag, 25. November 2016 | 13:00 Uhr

Gewaltbereitschaft gehört in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mittlerweile zum Alltag. Häufig geraten pädagogische Fachkräfte hier in Situationen, die sie an die Grenze ihrer Belastbarkeit führen. Mit dieser Fortbildung sollen sie im Umgang mit eskalierenden Situationen gestärkt werden. Zentraler Inhalt ist das Einüben von Deeskalationstechniken in den drei Stufen der Eskalation. Hier heißt es „Grenzen setzen mit Herz“, um sich und andere zu schützen und um soziales Lernen zu ermöglichen.

Inhalte

• Eskalation von Konflikten und Dynamik von Gewaltsituationen
• Strategien der Deeskalation
• Die pädagogische Grundhaltung in der Eskalation
• Auseinandersetzung mit der eigenen Wirkung in gewaltbesetzten Situationen
• Verschiedene Methoden und Techniken für den sicheren Umgang gewaltbesetzten Situationen

Ziele

Kenntnisse über die Dynamik von Konfliktsituationen erleichtern den Teilnehmenden eine bessere Einschätzung konkreter Situationen. Sie lernen Phasen der Konflikteskalation kennen und üben Deeskalationsstrategien ein. Das Seminar bietet die Möglichkeit, neue Handlungsweisen in Gewaltsituationen auszuprobieren und so Sicherheit für den pädagogischen Alltag zu gewinnen.

Methoden

Fachlicher Input, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, psychodramatische Übungen, Film