Zur Zukunft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als Teil der kommunalen Infrastruktur

Ein Austausch von Positionen und Expertisen

Donnerstag, 1. Dezember 2016 | 11:00 Uhr bis
Freitag, 2. Dezember 2016 | 13:00 Uhr

Mehrere zeitgleich statt findende Entwicklungen haben dazu geführt, dass über die Zukunft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit diskutiert wird. Neben einem dauerhaft kritischen Blick von Seiten der Zuschussgeber, die die Wirkungen von offener Arbeit hinterfragt, werden auch wichtige gesellschaftliche Entwicklungen ins Feld geführt, die die Alltagsgestaltung der Jugendlichen betrifft. Neben der Verkürzung der Schulzeit und dem damit einher gehenden Leistungsdruck und der Ausdehnung von Schulzeiten verändert die Benutzung der digitalen Medien das Freizeitverhalten der Jugendlichen. Mit dem Ausbau der schulischen Angebote in den Ganztag wird auch immer wieder die Betreuungslücke am Wochenende und den Ferienzeiten genannt, die berufstätige Eltern vor Probleme stellt. Und schließlich wird – bei aller Verzweckung und Optimierung der freien Zeiten – immer häufiger eingefordert, dass Jugendliche gerade jetzt auch Zeiträume bedürfen, die eigene Gestaltungsräume lassen.
Der Kommunalen Jugendarbeit stellt sich auf der Ebene der Steuerung die Frage, wie die Zukunft der OKJA angesichts dieser Veränderungen und Erwartungen aussehen soll. Ein bloßes „Weiter so“ wird möglicherweise den Aufgaben nicht gerecht.
Der Bayerische Jugendring/ Ref. Kommunale Jugendarbeit und das Institut für Jugendarbeit laden deshalb zu einem zweitägigen Fachgespräch ein, in dem die unterschiedlichen kollegialen Expertisen ergänzt werden durch Impulse von Experten und Praxisbeispiele.
Folgende Experten/innen werden dabei Impulse geben:
• Agathe Eichner (Fachberaterin und Fortbildnerin) Konzeptentwicklung praktisch, dargestellt am Beispiel der Stadt Karlsruhe
• Doris Stuhlmiller, (KoJa Augsburg-Land) Vernetzungskonzept Kommunale Jugendarbeit und Schule)
• Mike Seckinger (DJI): Offene Jugendarbeit zwischen Verzweckung und Freiraum
• Stephan Schwarz (KJR München Land) zum Spannungsfeld Offenen Arbeit – Schule)

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