Time is honey

Impulse zur persönlichen Zeitumstellung

Montag, 22. Oktober 2018 | 11:00 Uhr bis
Mittwoch, 24. Oktober 2018 | 13:00 Uhr

Lange schien es so, als gäbe es ein einfaches Rezept gegen Zeitnot: Zeitmanagement. Aber wie können wir etwas managen, was uns gar nicht vollends zugänglich ist?
Frank Orthey plädiert in seinem aktuellen Buch „Zeitumstellung“ für einen bedürfnisorientierten Umgang mit dem, was wir Zeit nennen – und was heute vielen Menschen Druck macht und sie in allerlei Nöte bringt. Für jene und andere Zeitgenoss/-innen geht es statt um Management wohl eher um einen klugen und stimmigen Umgang mit den unterschiedlichen Qualitäten der Zeit.

Im Seminar „Time is honey. Impulse zur persönlichen Zeitumstellung“ setzt Frank Orthey der herrschenden „time is money“-Logik eine andere Sicht auf das Phänomen Zeit entgegen. Das Seminar macht Lust, den Reichtum der Zeit und die Vielfalt von Zeitqualitäten zu entdecken. Zeit ist nicht unsere Widersacherin, die es zu managen oder anderweitig zu überlisten gilt. Sie kann unsere Freundin sein für vieles, was uns Erfüllung vermittelt. Wenn wir bereit sind, uns auf sie einzulassen.

Inhalte

• Wie wir zwischen die Zeiten geraten sind. Eine kleine Zeit-Kultur-Geschichte erkunden: Von den Ur-Zeiten bis zur Postmoderne.
• Die unterschiedliche Qualitäten der Zeit entdecken: Von Augenblicken beim Warten, der Schnelligkeit und ihrer anderen Seite, von Wiederholungen, Takten und Rhythmen, von Anfängen und Abschlüssen.
• Vom Zeitmanagement zur persönlichen Zeitumstellung: eine neue Zeit-Ordnung nutzen. Aufgabenzeiten, Organisationszeiten, Kulturzeiten, Eigenzeiten, Sozialzeiten und Naturzeiten.
• Die eigenen zeitlichen Bedürfnisse beachten: Wege zur persönlichen Zeitumstellung finden und ebnen.
• Raus aus dem Hamsterrad! Die persönliche Zeitkompetenz entwickeln und festigen: Eigene Strategien, Wege und Veränderungsvorhaben für einen guten Umgang mit der Zeit entwickeln.

Ziele

Die Teilnehmer/-innen
• kennen die Hintergründe und Besonderheiten unserer heutigen Zeitkultur
• kennen unterschiedliche Qualitäten, die Zeit annehmen kann – und haben daraus hilfreiche Ableitungen für sich getroffen
• kennen ein hilfreiches Zeitmodell – und können es für sich selbst zur Entflechtung ihrer Zeiten und zur Reflexion nutzen
• können ihre persönlichen zeitlichen Bedürfnisse einschätzen und kennen ihren „Zeittyp“
• haben Strategien, Wege und Veränderungsvorhaben für ihre persönliche Zeitumstellung entwickelt.

Methoden

Impulsvorträge, Austausch in der Gruppe, Open times Café, Einzelreflexion, kollegiale (Zeit-) Beratung.

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