Hintergründe verstehen: Ukraine

Nahtstelle zwischen Ost und West

Montag, 28. Oktober 2019 | 11:00 Uhr bis
Mittwoch, 30. Oktober 2019 | 13:00 Uhr

In der Ostukraine herrscht seit April 2014 Krieg, allen Waffenstillstandsabkommen zum Trotz. Nach Angaben der UN wurden bislang ca. 10.000 Menschen getötet, mindestens doppelt so viele verwundet. Die Caritas berichtet von 1,7 Millionen ukrainischen Binnenflüchtlingen. Offiziell jedoch spricht niemand von Krieg. Russland bestreitet die Unterstützung von pro-russischen Soldat_innen und die Ukraine führt in den Gebieten um Donezk und Luhansk eine „Antiterror-Operation“ durch .
Vor dem Hintergrund der Geschichte der Ukraine seit 1917 über den Maidan bis in die Gegenwart beleuchtet das Seminar Gründe für unterschiedliche Entwicklungen in der West- und Ostukraine, den Umgang mit historischem und aktuellem Nationalismus, sowie den Erinnerungsdiskurs über den Zweiten Weltkrieg, der bis heute eine wichtige Rolle spielt.

Ziele

• Auseinandersetzung mit aktuellen geschichtspolitischen Diskursen wie deutsche Besatzung, Shoah, die Zeit als Sowjetstaat, Holodomor (Hungersnot) und Machnowschtschina (ukrainische Bauern- und Partisanenbewegung)
• Verstehen der komplexen gesellschaftlichen Situation in der Ukraine
• Einblicke gewinnen in die Landeskunde
• Entdecken von ukrainischen Spuren in München

Methoden

Vortrag, Diskussion, aktivierende Methoden, Kleingruppenarbeit und Filmanalyse.

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